Weisheit des Monats: Erinnerungen + 1. Eindruck „Das Lavendelzimmer“ + Meine Pläne für die FBM16

Weisheit des Monats neu2

Es ist Mitte Oktober – Zeit für die Weisheit des Monats! 🙂 Um auf weise Aussagen zu stoßen, muss man nicht bis in Zeiten von Konfuzius, Tolstoi und Co. zurückblicken. Nein, man braucht nur ein Buch aus dem aktuellen Jahrhundert zu lesen oder auch einen Film oder eine Serie anzuschauen. Auf meiner Facebookseite zum Blog und neuerdings auch auf Twitter haben einige wahrscheinlich schon bemerkt, dass ich gerne mit Zitaten aus Büchern, Serien und Filmen um mich werfe.
Die heutige Weisheit stammt aus dem Hörbuch „Das Lavendelzimmer“ von Nina George (gibt’s kostenlos auf Spotify). Das habe ich heute angefangen als Vorbereitung auf die Frankfurter Buchmesse nächste Woche, nur um dann festzustellen, dass die Autorin sonntags da ist, nicht wie ich samstags. Wo ihr Nina George auf der Buchmesse sehen könnt, meine Pläne für die Buchmesse und wie mein erster Eindruck zum Buch ist, erfahrt ihr hier.

„Erinnerungen sind wie Wölfe. Du kannst sie nicht wegsperren und hoffen, dass sie dich ignorieren.“

„Das Lavendelzimmer“ handelt von Monsieur Perdu, der passend zur Übersetzung seines Namens sehr verloren wirkt. Seit 20 Jahren verdrängt er Erinnerungen an eine Frau, mit der er scheinbar sehr glücklich war. Doch das wird nicht länger gut gehen, jetzt da er das Zimmer, mit dem er die ganzen Erinnerungen verbindet, nach 20 Jahren mal wieder betreten hat. Darauf spielt auch dieses Zitat an. Es ist unmöglich, Erinnerungen für immer zu verdrängen. Sie werden einem immer wieder auflauern. Man muss sie verarbeiten, um wieder mit vollem Elan am Leben teilzuhaben.

Statt seiner eigenen Probleme kümmert sich Monsieur Perdu lieber um die seiner Kunden. Er hat einen Buchladen, der „Die literarische Apotheke“ heißt. Dieser Aspekt der Handlung gefällt mir schon einmal richtig gut. Bücher können wirklich manchmal hilfreicher sein als jedes Medikament. Außerdem bin ich gespannt, was Monsieur Perdu genau mit der Frau erlebt hat, warum ihre Beziehung in die Brüche gegangen ist und ob er sie vielleicht wieder trifft oder es schafft, sich den Erinnerungen zu stellen und damit abzuschließen.

Nina George wird am Sonntag (23.10.) auf der Frankfurter Buchmesse sein und dort von 12 bis 13 Uhr in Halle 3.0 K13  am BoD-Stand über das Thema „Meinungsfreiheit und Meinungsverantwortung von Autoren im digitalen Zeitalter“ diskutieren. Ich hatte ursprünglich vor, sonntags auf die Messe zu gehen, weil ich Montag bis Samstag Journalistenschule haben sollte nächste Woche. Jetzt fällt der Samstags-Unterricht aber zum Glück aus und ich werde stattdessen am 22.10. auf der Buchmesse sein. Da ist das Programm nämlich noch toller als sonntags, weil unter anderem meine Lieblingsautorin Cecelia Ahern da sein wird und Florian David Fitz (dann hatte es wenigstens etwas Gutes, dass ich mich durch drei Staffeln „Doctors Diary“ gequält habe) und samstags gibt es mehr Bloggertreffen als sonntags. Von alledem werde ich natürlich danach hier berichten. Falls Ihr samstags auch da seid, sagt mir gerne Bescheid. 🙂

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