Weisheit des Monats: Aufstehen + Neuigkeiten zu meinem Weg in den Journalismus

Weisheit des Monats neu2

Es ist Mitte Juli – Zeit für die Weisheit des Monats! 🙂 Um auf weise Aussagen zu stoßen, muss man nicht bis in Zeiten von Konfuzius, Tolstoi und Co. zurückblicken. Nein, man braucht nur ein Buch aus dem aktuellen Jahrhundert zu lesen oder auch einen Film oder eine Serie anzuschauen. Auf meiner Facebookseite zum Blog und neuerdings auch auf Twitter haben einige wahrscheinlich schon bemerkt, dass ich gerne mit Zitaten aus Büchern, Serien und Filmen um mich werfe.
Die heutige Weisheit stammt aus dem Film „Einmal Hans mit scharfer Soße“, einer Komödie, die zwar insgesamt nicht viel hergibt, dafür aber ein wichtiges Zitat, das man immer beherzigen sollte, was ich selbst in Bezug auf meine berufliche Situation gerade erst getan habe, auch wenn es Überwindung gekostet hat.

„Hinfallen erlaubt. Liegen bleiben verboten.“

Das sind nur fünf Worte, doch die haben es in sich: Ja, jeder scheitert mal, fällt mit etwas so richtig auf die Nase, hat einfach nur Pech oder trifft eine falsche Entscheidung – das ist vollkommen in Ordnung. Es passiert jedem hin und wieder, manchmal auch oft hintereinander. Doch wenn man auf dem Boden gelandet ist, hilft es überhaupt nicht, den Kopf in den Sand zu stecken. Nur wenn man wieder aufsteht, kann es weitergehen, gut weitergehen, besser weitergehen, ganz wundervoll weitergehen vielleicht sogar.

Ich bin vor kurzem auch hingefallen, so richtig mit Karacho. Wer regelmäßig auf meinem Blog vorbeischaut weiß sicher, dass ich schon seit ich klein bin Journalistin werden will, aber im Frühjahr mein Volontariat abgebrochen habe, das mit einer Ausbildung wenig zu tun hatte, mich sehr frustriert hat und mich an einem Kindheitstraum stark zweifeln ließ. Ich war kurz davor, aufzugeben. Doch ich habe mich ein bisschen aufgerappelt und mich um andere Volontariate beworben, trotz der negativen Erfahrung nicht ganz den Glauben an die Journalistin in mir verloren. Das war nicht einfach, aber hat sich sowas von gelohnt: Ich habe einen Platz an einer Journalistenschule ergattert mit sechs Monaten Unterricht und eineinhalb Jahren Praxis in drei verschiedenen Redaktionen. Jetzt stehe ich nicht nur wieder, sondern habe schon locker zehn Freudentänze aufgeführt. Und das ist so viel schöner als traurig auf dem Boden zu liegen. Also, wenn ihr auch mal wieder hinfallt oder es gerade passiert ist, kratzt alle Willenstärke zusammen, die ihr irgendwie auftreiben könnte und steht wieder auf. Das geht vielleicht nicht mit einem Ruck, aber in vielen kleinen Schritten, die zusammen einen großen ergeben.

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6 Gedanken zu „Weisheit des Monats: Aufstehen + Neuigkeiten zu meinem Weg in den Journalismus

  1. Pingback: Mein Weg in den Journalismus Teil 1 – Die ersten Schritte | Mein Medienguide

  2. Pingback: Mein Weg in den Journalismus Teil 2 – Wo ein Praktikum machen? Was studieren? | Mein Medienguide

  3. Pingback: Mein Weg in den Journalismus Teil 5: Warum ich mein Volontariat abgebrochen habe + Wie es jetzt weiter geht | Mein Medienguide

  4. Pingback: Mein Weg in den Journalismus Teil 0: Erste Schreibversuche – lustige Kurzgeschichten aus der Grundschule | Mein Medienguide

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