Weisheit des Monats – Verloren gehen

Weisheit des Monats

Es ist Mitte April – Zeit für die Weisheit des Monats! 🙂 Um auf weise Aussagen zu stoßen, muss man nicht bis in Zeiten von Konfuzius, Tolstoi und Co. zurückblicken. Nein, man braucht nur ein Buch aus dem aktuellen Jahrhundert zu lesen oder auch einen Film oder eine Serie anzuschauen. Auf meiner Facebookseite zum Blog haben einige wahrscheinlich schon bemerkt, dass ich gerne mit Zitaten um mich werfe. Während ich mich auf Facebook eher auf lustige Statements konzentriere, gibt’s bei der „Weisheit des Monats“ inspirierende, zum Nachdenken anregende Zitate aus Büchern, Serien und Filmen. Das heutige Zitat habe ich schon eine Weile gespeichert, während ich mich selbst etwas verloren gefühlt habe. Das ist jetzt vorbei. Jedes Verloren-Sein geht irgendwann vorbei. Nur wie? Das weiß Weisheitenmeisterin Cecelia Ahern, aus deren Roman „Vermiss mein nicht“ das heutige Zitat stammt. 

„Wir gehen alle von Zeit zu Zeit verloren, manchmal, weil wir es selbst wollen, manchmal, ohne dass wir die Kontrolle darüber haben. Wenn wir dann gelernt haben, was unsere Seelen lernen mussten, zeigt sich der Weg ganz von allein. Manchmal sehen wir den Weg, und wir gehen zu weit oder nicht weit genug, aus Angst, Wut oder Trauer. Manchmal wollen wir verschwinden und umherirren, manchmal nicht. Manchmal finden wir den Weg ganz allein. Aber was auch geschieht, wir werden immer gefunden.“

Sandy hat eine Suchagentur: Sie spürt vermisste Personen auf. Doch eines Tages geht sie selbst verloren. Ich habe „Vermiss mein nicht“ vor Jahren aus der Bibliothek ausgeliehen und fand es toll. Seit ich es für einen Euro auf dem Flohmarkt ergattert habe, schlummert es nun auch in meinem Bücherregal. Ich will es bald mal wieder lesen.

Vor kurzem habe ich eine ähnliche Erfahrung gemacht, wie die Protagonistin. Ich bin wohl verloren gegangen. Der Grund war mein Volontariat und drei Stunden pendeln am Tag. Doch nun habe ich es abgebrochen, arbeite als freie Journalistin und Nachhilfelehrerin, was mir beides so viel Spaß macht und habe endlich wieder Zeit – zumindest mehr als vorher – für meinen Freund, meine Familie, meine Freunde, Entspannen, Sport, mehr Blogbeiträge 🙂 Wie Cecelia Ahern schreibt: Irgendwann zeigt sich der Weg von ganz allein. Und dann müssen wir „nur“ noch den Mut haben, ihn zu gehen.

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