Rezension Alles steht Kopf

Du willst

  • lachen, mitfühlen, gespannt sein
  • sehen, wie die wunderbaren Minions getoppt werden
  • Psychologie kinderleicht erklärt

Inhalt

Im Gehirn der elf-jährigen Riley läuft alles super: Sie hat fast nur positive Erinnerungen, denn Freude hat meist das Sagen. Kummer, Ekel, Angst und Wut dagegen sind nur selten gefragt. Doch dann muss Rileys Familie in eine andere Stadt ziehen. An ihrem ersten Tag in der neuen Schule hält die erste negative Kernerinnerung Einzug in Rileys Gehirn. Als Freude und Kummer um die Kugel, die die Erinnerung symbolisiert, rangeln, geraten die beiden in einen Luftschacht und landen in Rileys Langzeitgedächtnis. Von dort aus können sie das Verhalten des Mädchens jedoch nicht mehr steuern – sie müssen schnellstens zurück in die Kommandozentrale, wo nun Angst, Wut und Ekel auf sich gestellt sind. Doch das ist alles andere als einfach.

Hauptpersonen

Riley: hatte eine sehr schöne Kindheit; liebt Eishockey, Herumalbern, Ehrlichkeit, ihre Familie und Freunde; als sie wegen einer neuen Stelle ihres Vaters umziehen muss und Freude und Kummer ins Langzeitgedächtnis verschwinden, geraten ihre positiven Erinnerungen und alles was sie ausmacht ins Wanken
Freude: gibt in Rileys Kopf den Ton an; versucht alles positiv zu sehen; will Kummer durch Aufmuntern oder Ablenken in Schach halten; macht gerne Luftsprünge
Kummer: kindlich; hat Dank Freudes Ablenkungsversuchen zahlreiche Handbücher zu Rileys Gehirn gewälzt; träge; pessimistisch

Bewertung

Nicht nur auf der Leinwand, auch in den Köpfen des Publikums spielen Freude und Kummer (die für mitfühlen zuständig ist) die Hauptrolle. Dieser eigentliche Kinderfilm ist so einfach gestrickt und dennoch unglaublich lustig, ergreifend und spannend. Eines der vielen Highlights für die Lachmuskeln ist die Szene, in der Freude und Kummer im Langzeitgedächtnis auf Ausmister treffen, die beispielsweise bei den Erinnerungen zu Rileys Klavierstunden alles außer den „Flohwalzer“ und „Für Elise“ aussortieren. Ich liebe die Minions und habe jeden Tag für die Arbeit eine Banana-Tupperbox mit den gelben Männchen im Gepäck. Doch „Alles steht Kopf“ hat neben unzähligen Lachtränen-auslösenden Witzen auch noch so viel Tiefgang, dass dieser Film – wenn es nach mir geht – das scheinbar Unmögliche geschafft hat: die Minions zu übertreffen.

Note: 1+

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5 Gedanken zu „Rezension Alles steht Kopf

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